Nicht nur verwendet das Xiaomi 14 Pro den derzeit besten SoC in einem Android-Smartphone mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3, sondern es bietet auch einige interessante Änderungen im Kamerasystem im Vergleich zum 13 Pro. Der Sony IMX989 im 1-Zoll-Format wird durch einen neuen, deutlich kleineren Bildsensor namens 'Light Hunter 900' im 1/1,31-Zoll-Format ersetzt - wahrscheinlich von Omnivision.

Die Linse der 50-MP-Hauptkamera nutzt eine variable Blende, die Ihnen erlaubt, eine Blende bis zu f/4,0 zu verwenden, um den abgebildeten Objekten mehr Tiefe zu verleihen. Im Gegensatz zu dem des Xiaomi 13 Ultra kann die Blende des 14 Pro jetzt in mehreren Schritten geöffnet werden.

Das Xiaomi 14 Pro ist derzeit nur in China erhältlich, und es ist noch unklar, ob eine globale Version für den europäischen Markt folgen wird. Die Importpreise beginnen bei 892$ für die Basisversion mit 12 GB RAM und 256 GB Flash-Speicher. Das Top-Modell in der Titanium Special Edition mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher kostet rund 1126$.

Eine der interessantesten Änderungen des Xiaomi 14 Pro im Vergleich zum Vorgänger betrifft das verwendete Schutzglas. Xiaomi verzichtet auf Gorilla Glas von Corning und wählt stattdessen sein eigenes hauseigenes Material. Das Schutzglas namens Xiaomi Ceramic Glass soll einen besonders hohen Schutz vor Stürzen bieten.

Der aktuelle Vorzeigemodell des chinesischen Herstellers bietet auch einen wasser- und staubdichten Gehäuse mit einer IP68-Zertifizierung. Das Gehäuse ist in drei matten Farben sowie einer matten Titanium Special Edition mit einem Titanium-Rahmen erhältlich. Die Verarbeitungsqualität ist beim 14 Pro auf einem sehr hohen Niveau.

Die Form des Xiaomi-Smartphones ist fast identisch mit der des 13 Pro, aber der Hersteller konnte das Verhältnis Display-Fläche durch dünnere Blenden um das OLED-Panel leicht verbessern. Das Display des Xiaomi 14 Pro bietet nun ein Allround-Liquid-Design.

Das aktuelle Flaggschiff des chinesischen Herstellers bietet insgesamt eine sehr gute Ausstattung mit Bluetooth 5.4, Miracast und NFC, obwohl es für das 14 Pro immer noch nicht das Beste vom Besten ist, da ein IR-Blaster oder Ultrawide-Band-Chip fehlt.