Analysten rechnen damit, dass die weltweiten Lieferungen von Smartphones im Jahr 2026 deutlich sinken werden, hauptsächlich bedingt durch anhaltende Engpässe bei DRAM und anderen Speicherbausteinen.
Die Speicherknappheit zwingt Chipdesigner und Hersteller dazu, Zuteilungen neu zu ordnen, wodurch Produktionspläne verschoben und teurere Speicheroptionen eingeschränkt werden.
Branchenanalysten beobachten bereits, wie sich die Verteilung der verfügbaren Bauteile verschiebt und weniger Speicherbausteine in die gängigsten Modelle gelangen.
Neben DRAM betrifft der Engpass auch NAND-Flash-Speicher und andere zentrale Bausteine, was die Kosten erhöht und OEMs zu Preisanpassungen zwingt.
Hersteller passen Strategien an, um trotz Engpässen Premium-Modelle mit ausreichendem Speicher zu liefern und gleichzeitig günstigere Varianten mit reduziertem Speicher anzubieten.
Konsumenten könnten langsamer als erwartet einkaufen, da Lieferzeiten länger werden und Händler von einer Verschiebung der Nachfrage berichten, was das Marktwachstum bremst.
Insgesamt bedeutet die Speicherknappheit, dass 2026 nicht nur eine Frage der Nachfrage ist, sondern auch eine Frage der Versorgungsketten, was die Branche stärker treffen könnte als erwartet.