Eine Freundin witzelte einmal, dass ihre Smartwatch ihre Stimmungen mittlerweile besser kenne als sie selbst, sie erinnere sie daran aufzustehen, lobt sie wenn sie Tagesziele bei Schritten erreicht und erinnert sie daran zu atmen als ob der Körper schon wüsste was er tun soll.
Über die Philippinen tragen immer mehr Menschen Geräte die sie still überwachen wie Smartwatches Fitnessringe Kalorien Apps und Erinnerungen an Meditation und obwohl diese Technologien Gesundheit und Selbstbewusstsein versprechen fördern sie zugleich einen ständigen Blick nach innen nicht zum Nachdenken sondern zur Messung.
Wir prüfen Schlafwerte Stresspegel und tägliche Bewegungen als ginge es bei Wellness um eine Prüfung während wir früher auf das pakiramdam vertraut haben und heute unsere Smartphone Apps konsultieren.
Der koloniale Blick auf den Körper hat sich verwandelt bleibt aber gegenwärtig spanische Ordensherren schrieben körperliche Bescheidenheit und Disziplin vor als moralische Tugenden während die Amerikaner den Körper in Wissenschaft und Moderne ordneten und Schulen Calisthenics Sport und Hygieneprogramme einführten.
Wearables setzen darauf dass der Tag flexibel ist Ruhe vorhanden Bewegung eine Wahl und gehen davon aus dass wir immer eine Pause machen acht Stunden Schlaf haben und Schritte machen können obwohl unser Alltag von Verkehr Sorgearbeit Schichtarbeit oder beengten Räumen geprägt ist.
Eine Schlafbewertung kann den kranken Elternteil nicht ersetzen eine Haltungserinnerung kann eine überfüllte Jeepney Fahrt nicht schneller machen dennoch erzählen Metriken eine Geschichte auch wenn sie nicht immer unsere Geschichte widerspiegeln.
Technologie kann helfen ohne die eigene Erkenntnis zu ersetzen und wir sollten Daten nutzen ohne zu vergessen dass Ruhe Zärtlichkeit Resilienz und Hoffnung ebenfalls zum Wohlbefinden gehören und der Körper trotz ständiger Überwachung mehr ist als eine Metrik er bleibt Zeuge all dessen was wir tragen.