Indiens Smartphone Industrie dürfte im Finanzjahr bis März 2027 aufgrund globaler wirtschaftlicher Unsicherheit und inflationsbedingter Belastungen einen Rückgang der Verkaufsvolumina von etwa fünf bis sieben Prozent erleben.
Gleichzeitig wird erwartet, dass der Branchenwert um acht bis zehn Prozent wächst, bedingt durch höhere Produktpreise.
Der ICEA Vorsitzende Pankaj Mohindroo betonte in einem exklusiven Interview gegenüber ANI, dass trotz sinkender Absatzzahlen der Branchenwert durch höhere Preisstrukturen dennoch zulegen werde.
Die Nachfrage verschiebt sich wie in vielen Märkten dahingehend, dass Verbraucher vermehrt höherpreisige Modelle bevorzugen und Hersteller daher ihre Preisstrategien entsprechend anpassen.
Der Bericht hebt hervor, dass die Erträge der Unternehmen in Indien stärker vom Preisniveau abhängig sind als vom reinen Absatzvolumen.
Dieses Muster spiegelt sich auch in Investitionen wider, da Unternehmen in Forschung Entwicklung und die Qualität der Bauteile investieren, um sich im wettbewerbsintensiven Markt abzuheben.
Angesichts der weltweiten Unsicherheiten bleibe der Ausblick gemischt, doch die Branche sehe mittelfristig Potenzial für ein moderates Umsatzwachstum während die Volumen weiter Anpassungen erleben.