Eine aktuelle Auswertung der Evidenz zeigt dass Smartphone Apps langfristig die Erfolgsaussichten beim Rauchstopp deutlich verbessern und damit neue Möglichkeiten der Verhaltenshilfe eröffnen.

Die Ergebnisse deuten darauf hin dass Nutzerinnen und Nutzer durch regelmäßige digitale Interventionen häufiger abstinent bleiben als mit minimaler Unterstützung.

Experten betonen dass Funktionen wie Tracking Feedback motivierende Benachrichtigungen und personalisierte Ziele die Wirksamkeit der Apps deutlich erhöhen.

Gleichzeitig wird darauf hingewiesen dass nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen von digitalen Hilfen profitieren und Datenschutz sowie Zugänglichkeit stärker berücksichtigt werden müssen.

In einigen Fällen ist die Nutzung der App nur in kostenpflichtigen Plänen verfügbar.

Forscher empfehlen die Integration solcher Apps in umfassende Unterstützungsprogramme und fordern klare evidenzbasierte Richtlinien.

Langfristig könnte diese Entwicklung dazu beitragen gesundheitliche Kosten zu senken und mehr Menschen dauerhaft rauchfrei zu halten.